Mini bietet nun eine Transporter-Version des Clubman an, den Clubvan()

München, 25. Juni 2012 - Wie in den 1960er-Jahren gibt es wieder eine Lieferwagenversion des Mini. Damals handelte es sich um den Morris Mini Van, einen Mini-Ableger mit verlängertem Radstand. Das neue Modell heißt Mini Clubvan, der im Kern ein Clubman ist. Statt vier Sitzplätzen hat der Clubvan nur zwei. Wie der Clubman hat er links eine und rechts zwei Türen. Die zweite, kleine Tür der rechten Seite heißt Clubdoor und soll das Beladen erleichtern. Die Hecktür besteht aus zwei weit nach außen schwingenden Flügeln. Statt einer Rückbank gibt es eine durchgehende Ladefläche, die bis zu den Vordersitzen reicht. Zwischen Fahrgast- und Laderaum hat Mini ein Trenngitter aus Aluminium installiert. Die hinteren Glasfenster sind blickdicht versiegelt. Außen sind sie in Wagenfarbe gehalten, innen mit einer Polycarbonat-Verstärkung versehen. Dadurch kann der Clubvan auch eine steuerbegünstigte Einstufung als gewerbliches Transportfahrzeug erhalten.

860 Liter Ladevolumen
Produziert wird der Clubvan im Mini-Werk in Oxford. Die Abmessungen entsprechen denen des Clubman. Das heißt, die Fahrzeuglänge beträgt 3,96 Meter, die Breite 1,68 Meter, die Höhe 1,43 Meter und der Radstand rund 2,55 Meter. Der Boden des Laderaums ist eben und wie die Seitenverkleidungen mit Teppich ausgeschlagen. Der Dachhimmel ist in einem Anthrazitton gehalten. Im Laderaum hat Mini zwei 12-Volt-Stromanschlüsse untergebracht, darüber hinaus finden sich am Rand des Bodens sechs Fixierösen, die beim Verzurren der Ladung helfen. Bis zum Dach beladen fasst der Laderaum ein Volumen von 860 Liter. Er ist 1,15 Meter tief und an der schmalsten Stelle 1,02 Meter breit. 500 Kilogramm darf der Clubvan maximal schleppen.

Die hinteren Fenster sind innen mit Polycarbonat verstärkt und in Wagenfarbe gehalten: Das schafft Platz für einen Firmenschriftzug

Liefern mit über 200 km/h
Antrieb und Fahrwerk des Mini Clubvan entsprechen dem Clubman. Der Sparkönig unter den drei lieferbaren 1,6-Liter-Motoren im Programm ist der 112 PS starke Mini Cooper D Clubvan mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,9 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Sein Vierzylinderdiesel sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h. Die Einstiegsmotorisierung im Mini One Clubvan lässt es dagegen mit 185 km/h etwas langsamer angehen. Der 98 PS starke 1,6-Liter-Benziner verbraucht laut Werk 5,5 Liter auf 100 Kilometer. Ebenso viel soll das Topmodell Mini Cooper Clubvan konsumieren. Dank 122 PS wird der Lieferwagen 201 km/h schnell. Serienmäßig wird die Kraft in allen Versionen über ein manuelles Sechsgang-Getriebe verwaltet. Für den Diesel ist alternativ auch eine Sechsstufen-Automatik erhältlich.

Clubvan in vier Farben lieferbar
Der Clubvan kann in vier Farben bestellt werden: Kunden können aus den Tönen Pepper White, Ice Blue, Midnight Black metallic sowie dem traditionellen British Racing Green metallic wählen. Bei allen Modellvarianten werden das Dach, die hinteren Seitenfensterbereiche, die C-Säulen und die Außenspiegelkappen in Wagenfarbe lackiert. Serienmäßig sind 15-Zoll-Räder montiert. Exklusiv gibt es für den Clubvan Alufelgen im Delta-Spoke-Design in den Größen 15, 16 und 17 Zoll als Sonderausstattung.

Da die seitlichen Fenster keine Funktion mehr haben, kann der Mini Clubvan auch eine steuerbegünstigte Einstufung als gewerblicher Transporter erhalten

Innen puristisch oder luxuriös
Zur Standardausrüstung gehören schwarze Sitze mit Stoffbezügen in der Ausführung Cosmos, ein schwarzer Innenraum und Interieurleisten in der Ausführung Fine White Silver. Wer es weniger puristisch mag, kann verschiedene Ledersportsitze, andere Interieurleisten, spezielle Farbthemen und eine lederbezogene Armaturentafel ordern. Zu den Sonderausstattungen gehören auch Xenon-Scheinwerfer, schwarze Scheinwerfergehäuse, ein adaptives Kurvenlicht, eine Klimaautomatik, eine Park Distance Control, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel sowie eine Anhängevorrichtung. Ein CD-Radio ist Serie, ein Navigationssystem ist alternativ erhältlich.

Auslieferung ab Herbst 2012
Der Einstiegspreis für die neue Baureihe beträgt 18.100 Euro. Dafür bekommt man den Mini One Clubvan, der damit 500 Euro weniger kostet als der entsprechende Clubman. Für den Cooper Clubvan ruft der Hersteller 20.700 Euro auf, der Cooper D Clubvan startet bei 22.600 Euro. Ausgeliefert wird der flinke Transporter ab Herbst 2012.

Werden Sie Fan von MSN Österreich bei Facebook