Flach und kantig: Die Designstudie des De Tomaso Mangusta von Maxime de Keiser zeigt große Parallelen zum Original()

Montreal, 12. Januar 2012 -
Nachdem der italienische Automobilhersteller De Tomaso 2006 Pleite ging, erweckte der Industrielle Gian Mario Rossignolo mit seinem IAI-Konzern die Kultmarke wieder zu neuem Leben. Mit frischem Geld zeigte De Tomaso auf dem Genfer Auto Salon 2011 voller Stolz die SUV-Studie Deauville. Warum die einstige Sportwagen-Schmiede beim Neuanfang einen Geländegänger präsentierte, ist leicht zu erklären: SUVs verkaufen sich einfach gut. Ein Sportwagen wie der Mangusta aus den 60er Jahren würde der Kultmarke aber gut zu Gesicht stehen. Eine gelungene Designstudie, die den Hersteller inspirieren könnte, zeigt der französische Student Maxime de Keiser.

Flach und kantig wie einst das Original
Das Mangusta Legacy Concept Car ist klar als Neuauflage des ursprünglichen Mangusta zu erkennen. Der neu designte Mittelmotorsportler ist genauso flach und kantig wie das Original. Drei große Lufteinlässe und ein Kühlergrill mit "Mangusta"-Schriftzug saugen den kompletten Fahrtwind ein. Wie die Schildmütze bei einem Baseball-Spieler ist die Motorhaube dem De Tomaso weit ins Gesicht gezogen, von den Scheinwerfern ist nur die untere Hälfte zu sehen. Große Lufteinlässe vor den hinteren Kotflügeln sollen dem Motor Luft zufächern. Im Vergleich zu den schmal geschnittenen Seitenfenstern wirkt die Frontscheibe der Designstudie wie ein Panoramadach. Ein ausfahrbarer Heckspoiler sorgt für mehr Abtrieb. Riesige Leichtmetallfelgen runden den sportlichen Auftritt der Mangusta-Neuauflage ab. Ob De Tomaso die Computer-Animation gefällt, bleibt uns nur zu hoffen. Die Studie würde auf der Straße auf jeden Fall für ähnliche Furore sorgen wie der Ur-Mangusta zu seiner Zeit.

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